Am 27. Februar 1913 gründen Paul Kullen und Wilhelm Epp aus Pfullingen in Reutlingen die Württembergische Bürstenfabrik Epp und Kullen. Einrichtung und Beginn der Fabrikation in gemieteten Räumen des Hauses Lederstraße 100a. Hergestellt werden zunächst handeingezogene und gepechte Bürsten und Besen für die allgemeine Reinigung sowie vereinzelt Maschinenbürsten für die Reutlinger Textil- und Gerbereibetriebe.
Aufbau des Geschäfts, Erweiterung der Fabrik, Aufstellung einer Anzahl Bürstenstanzmaschinen. Es werden hauptsächlich Maschinenbürsten, Besen, Handfeger, Fibre-und Draht-Rundbürsten gefertigt.
Die Firma wird geändert in Württembergische Bürsten- und Pinselfabrik Kullen&Co. Nachdem Wilhelm Epp im Jahre 1922 ausgeschieden ist, tritt für ihn Frau Elise Kullen geb. Gaupp als weiterer Gesellschafter ein.
Die Firma stellt zum ersten Mal auf der Industriemesse in Leipzig aus.
Die Firma erhält ihr erstes Patent für eine Spitz-, Schäl- und Entkeimmaschine für Mühlenbetriebe.
Geschäftsausbau, Spezialisierung auf Maschinenbürsten, Industriebürsten und Walzenbürsten hauptsächlich für die Textil- und Papierindustrie. Verstärkung des Exports.
Beginn der Kullen-Spiralbürsten-Produktion. Die von der Firma selbst entwickelte Spiralbürstenmaschine wird zum Patent angemeldet. Patent Nr. 585 665 vom 8.9.1931.
Heinz Kullen tritt als weiterer Gesellschafter in die Firma ein.